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Badezimmer renovieren – die besten Tipps & Tricks

Finion von Villeroy & Boch

Ein Bad zu renovieren kann vieles bedeuten – von kleinen Reparaturen und Verschönerungsarbeiten bis hin zu einer aufwendigen Badsanierung. Dabei gibt es Möglichkeiten für jedes Budget: Schon mit frischer Farbe, neuen Fugen und anderem Licht können Sie ein etwas in die Jahre gekommenes Badezimmer wieder optisch aufwerten. Oder Sie tauschen nicht alles auf einmal aus, sondern zuerst das, was Ihnen am meisten Kummer bereitet – etwa das gesprungene Waschbecken, die fleckigen Armaturen, die raue Badewanne oder renovieren Ihr Bad ohne Fliesen neu.


Generell gilt: Wer beim Badrenovieren selbst Hand anlegt, kann Geld sparen. Doch mit aufwendigen Umbauten, Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten sind selbst ambitionierte Heimwerker schnell überfordert. Und Elektroarbeiten sollten ohnehin nur von Spezialisten vorgenommen werden.

MyView Spiegelschrank von Villeroy & Boch

Fachpartner von Villeroy & Boch

Vertrauen Sie bei anspruchsvollen Arbeiten also lieber auf einen Fachhandwerker, der bestens ausgerüstet ist und die nötige Erfahrung mitbringt. Zudem ist ein Meisterbetrieb vertraglich dazu verpflichtet, ein tadelloses Werk abzuliefern. Der Handwerker wird also nötigenfalls kostenlos nachbessern, während der Heimwerker für seine Fehler oftmals doppelt zahlen muss.

Fachpartner von Villeroy & Boch

Erst planen, dann renovieren

Im Schnitt werden Badezimmer alle 20 bis 30 Jahre von Grund auf erneuert. Wenn Sie eine umfangreiche Badsanierung planen, sollten Sie also vorausdenken. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Ideen, Wünsche und Träume von heute – und berücksichtigen Sie dabei auch Ihre Ansprüche von morgen. Wichtige Punkte sind dabei etwa:

  • Wer wird das Bad benutzen? (Single, Paar, Familie, kleine Kinder, Senioren, …)
  • Brauchen Sie eine Badewanne, oder reicht eine Dusche aus?
  • Gibt es bauliche Gegebenheiten, die Sie besonders berücksichtigen müssen? Beispielsweise Dachschrägen, ein verwinkelter Schnitt, ein kleiner Grundriss oder ein fehlendes Fenster? 
  • Was wollen Sie alles im Bad unterbringen? Was kann offen gelagert werden, was soll in geschlossene Schränke, was muss von wem erreichbar sein? 
  • Heizung: Wollen Sie Heizkörper oder Warmwasserbereiter austauschen, eine Fußbodenheizung nachrüsten oder eine Infrarotheizung einbauen

Ein gutes Einrichtungskonzept hilft, damit auch kleine Badezimmer geräumig und einladend wirken. Mit unserem virtuellen Badplaner oder ganz traditionell mit Papier und Stift können Sie verschiedene Anordnungen von Wanne, Dusche, Waschtisch und Toilette ausprobieren. 

Es gibt auch Badmöbel und Sanitärkeramik in kleinen Größen – was davon käme für Sie in Frage?

Badplanung Villeroy & Boch

Ebenfalls empfehlenswert, um vor dem Badrenovieren Ideen und Inspirationen zu sammeln, sind ein Besuch in einer Badausstellung und eine fachmännische Beratung vor Ort.

Was kann ich beim Badrenovieren selbst erledigen, um Kosten zu sparen?

Badausstellung von Villeroy & Boch

Bei einer kompletten Badsanierung gibt es verschiedene Arbeitsschritte:

1. Das alte Bad wird in den Rohbauzustand zurückgebracht. Sanitärkeramik, Fliesen, Heizung – das Bad wird bis auf die Wände entkernt.

2. Die neuen Installationen werden verlegt, üblicherweise zuerst Wasserrohre, Heizung und Lüftung, danach die Elektroleitungen.

3. Jetzt kommen Nass- und Trockenbau, beispielsweise neuer Putz, Vorwandinstallation, Wandverkleidung oder Trennelemente aus Profilen und Bauplatten. Dabei kommt es vor allem auf die richtige Anschlusstechnik an, damit sich später keine Risse bilden.

4. Es folgen notwendige Bodenarbeiten (etwa Estrich, Fußbodenheizung, Dämm- und/oder Ausgleichsschichten).



5. Wand- und Bodenfliesen werden verlegt.

6. Danach geht es an die Montage und Verbundabdichtung der Badkeramik: Toilette, Badewanne, Dusche und Waschbecken werden eingebaut.

7. Was nicht verfliest ist, kann jetzt gestrichen, lackiert oder auf andere Art beschichtet werden.

8. Ganz zuletzt kommt die Endmontage: Armaturen, Abdeckungen und Beleuchtungselemente werden installiert, Badmöbel und Accessoires wie Wandhalterungen, Ablagen oder Griffe angebracht. Zuletzt werden die Absperrhähne wieder aufgedreht und die elektrischen Verbindungen zum Hausnetz wieder hergestellt. Danach ist alles fertig angeschlossen und bereit zur Nutzung.

Planung von Villeroy & Boch

Wollen Sie beim Badrenovieren günstig arbeiten, können Sie grundsätzlich bei jedem dieser Schritte selbst mit anpacken. Die Frage ist jedoch, wo die Eigenleistung sich tatsächlich lohnt. Um Estrich oder Fliesen zu verlegen, eine Trockenbauwand zu konstruieren oder die Wand selbst zu verputzen, brauchen Sie nicht nur Kraft und handwerkliches Geschick, sondern Materialkenntnis, die richtige Technik und spezielle Werkzeuge. Außerdem sind viele Arbeiten von einer Person allein nicht zu bewerkstelligen. Sie benötigen also auch Helfer – und alle müssen dafür Zeit haben oder sich freinehmen.

Wenn Sie das alles einrechnen, sind die Profis bei den Punkten 2 bis 6 in den meisten Fällen schneller, besser und damit auch günstiger. Sie arbeiten Hand in Hand, haben das alles schon oft gemacht, transportieren schweres Material sicher und hinterlassen eine saubere Baustelle.

Bei den Punkten 1, 7 und 8 können Sie mithelfen, auch wenn Sie nicht vom Fach sind. Sie könnten beispielsweise das Bad selber komplett ausräumen. Oder die alten Fliesen herausschlagen und sich um die Entsorgung des Bauschutts kümmern. Dann übernehmen die Fachbetriebe, und Sie werden beim Anstreichen wieder selbst aktiv. Vielleicht freuen Sie sich ohnehin schon jetzt darauf, die letzten Feinheiten selbst zu erledigen und das neue Bad mit Ihren Lieblingsfarben bestmöglich in Szene zu setzen. 

Renovierung Villeroy & Boch
Renovierung von Villeroy & Boch

Planen Sie als Bauherr oder Sanierer vorausschauend, indem Sie die Handwerker für Trockenbau, Heizung, Elektro, Fliesen und Sanitärinstallation rechtzeitig beauftragen und ihnen so Gelegenheit geben, ihre Arbeit optimal aufeinander abzustimmen. Bei der Koordinierung der Gewerke sind Sie ebenfalls gefragt – und sparen viel Zeit und Geld, wenn auf Ihrer Baustelle alles reibungslos abläuft. 

Das Bad so renovieren, dass es pflegeleichter wird

In vielen alten Bädern gibt es Stellen, die schnell schmutzig werden und schwer zu erreichen sind. Zu den gängigen Ärgernissen beim Badezimmerputzen gehören WC-Füße, Heizkörper, Schienen von Duschtüren, alte Unterschränke und generell alle Oberflächen, auf denen das Wasser zu lange steht oder sich Staub ansammelt. Wenn Sie Ihr Bad renovieren, sorgen Sie am besten gleich dafür, dass es danach leichter zu reinigen und pflegen ist.

7 Tipps und Tricks für ein pflegeleichtes Badezimmer

  • Unterputzinstallationen. Je mehr Sie beim Renovieren in der Wand verschwinden lassen, desto weniger müssen Sie nachher putzen. Und Sie können fast alles unter dem Putz verstecken – Rohre und Anschlüsse, Armaturen, Spülkästen, die Halter für Klopapierrolle und WC-Bürste, Schränke, Lampen …
  • Boden freihalten. Besser ein wandhängendes WC anstelle von einem mit Bodenschrauben montierten WCs. 
  • Klare Linien bei der Badezimmereinrichtung: übersichtliche Anordnungen und genug Stauraum, damit nichts auf dem Boden gelagert werden muss. Und keinen Spalt zwischen Schrank und Boden – oder Platz genug, um einfach durchwischen zu können. 
  • Glatte Oberflächen. Beschichtete Keramiken sind besonders glatt, fühlen sich seidenweich an und sind äußerst pflegeleicht. Villeroy und Boch bietet hochwertige Badkeramiken an, die mit der CeramicPlus-Technologie veredelt sind und an denen Wasser einfach abperlt. So finden auch Kalk, Fett und Staub kaum mehr Halt auf der Oberfläche. 
  • Ein WC ohne Spülrand ist viel leichter zu reinigen. Denn bei spülrandlosen WCs gibt es – anders als bei herkömmlichen Toiletten – keine schwer erreichbaren Winkel mehr im Innern der Schüssel.

  • Bauen Sie die Dusche möglichst in eine Ecke oder Nische ein. Geflieste Wände sind robuster und pflegeleichter als Glas- oder Kunststoffwände. 
  • Vermeiden Sie Kanten, Rillen und Überstände, an denen sich Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit festsetzen können. Verzichten Sie lieber auf Schiebe- und Falttüren und wählen Sie pflegeleichte Griffe und Beschläge für Ihre Badmöbel. 
  • Silikonfugen, die mit dem Finger gezogen werden, sind oft konkav. Das Wasser läuft dann nicht richtig von der Fuge ab, und das erhöht das Risiko für Fugenschimmel. Mit einem Fugenabzieher lässt sich eine perfekte Schräge oder Wölbung schaffen. Achten Sie auf dieses wichtige Detail, auch wenn Sie die Fugen nicht selbst erneuern – viele Profis ziehen mit der Finger-und-Spülmittel-Technik wunderschöne, aber leider konkave Silikonfugen.

Was kostet es, ein altes Bad zu renovieren?

Für eine umfassende Sanierung und Modernisierung Ihres alten Badezimmers sollten Sie ausreichend Budget einplanen. Weitere Informationen zu den möglichen Kosten für Ihr neues Traumbad haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengestellt.

7 Tipps, wie Sie bei der Badezimmerrenovierung Kosten sparen können

  • Kaufen Sie lieber hochwertige Produkte, an denen Sie Jahrzehnte lang Freude haben werden. 
  • Teilrenovierung und Modernisierung: Gönnen Sie Ihrem Bad schöne neue Armaturen, einen effizienteren Warmwasserbereiter, eine neue Beleuchtung oder einen modernen Heizkörper, um mit wenigen Maßnahmen große Wirkungen zu erzielen. 
  • Für optimalen Schimmelschutz verwenden Sie kein essigvernetzendes, sondern neutralvernetzendes Silikon. Das kostet kaum mehr, aber die Fugen halten mehr aus und bleiben länger schön. Auf teure Spezialmischungen mit eingebautem Fungizid können Sie getrost verzichten. 
  • Es gibt viele Möglichkeiten, ein Bad teilweise oder ganz ohne Fliesen zu gestalten, etwa mit Rollputz, Kalkputz oder traditionellen Spachteltechniken. Sogar Badezimmertapeten und Lehmputze für Badezimmer sind im Fachhandel erhältlich. 

  • Das Bad ist zu klein, aber Sie können es nicht erweitern? Bringen Sie an der Längsseite einen möglichst breiten Spiegel an. Der Raum wirkt dadurch doppelt so groß. Auch mit großflächigen Bodenfliesen können Sie enge Räume optisch weiten. 
  • Feinschliff: Setzen Sie die neue Ordnung auch bei der Einrichtung und Dekoration fort. Sammeln Sie schon vor dem Renovieren Ideen zur optimalen Anordnung der Möbel, damit Sie alles dort greifbar haben, wo es gebraucht wird. Gute Organisation ist auch für die Atmosphäre im Bad entscheidend: Sie lädt ein, ist direkt vertraut und vermittelt ein gutes Gefühl von Harmonie und Sicherheit.

Badsanierung in Mietwohnungen: Nach wie vielen Jahren muss der Vermieter das Bad renovieren?

Starre Renovierungsfristen, beispielsweise „alle fünf Jahre“, sind in Mietverträgen grundsätzlich unwirksam. Sowohl für Mieter als auch für Vermieter gilt: Ausschlaggebend bei der Renovierungspflicht ist der tatsächliche Zustand. Laut § 535 BGB ist der Vermieter lediglich zur Instandhaltung der Wohnung verpflichtet. Solange das Bad also funktioniert und wie vertraglich vereinbart genutzt werden kann, muss der Vermieter es nicht renovieren. Wenn allerdings etwas defekt, nicht mehr einsatzbereit oder gefährlich ist, muss er es reparieren oder austauschen lassen. Zum Beispiel eine aufgeraute Badewanne, schwarze Silikonfugen, undichte Anschlüsse, zerbrochene Fliesen oder Schimmelschäden. Für das Instandhalten der vorhandenen Heizungs- und Lüftungsanlage ist ebenfalls der Vermieter zuständig. Modernisierungen oder Verschönerungen fallen dagegen nicht in seinen Verantwortungsbereich.

Venticello von Villeroy & Boch

Sie können also nicht von Ihrem Vermieter verlangen, das alte Bad zu renovieren, weil es Ihnen nicht gefällt oder insgesamt abgeschabt und unansehnlich ist. Doch der Vermieter kann Ihnen auch nicht verbieten, die Badrenovierung in Eigenregie selbst vorzunehmen. Wenn Sie fest verbaute Teile austauschen wollen, etwa ein neues Waschbecken einbauen oder eine andere Dusche montieren, sprechen Sie Ihre Pläne am besten vorher mit dem Hausbesitzer ab. Vielleicht ist er ja sogar bereit, sich an den Kosten zu beteiligen, etwa das Material einzukaufen oder den Transport zu übernehmen.